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Das ist der Zuschnitt
von dem Dachpanel. Einfach 2,3m Laufmeter Stoff von der
Rolle abschneiden. Die meisten Stoffe liegen 1,5m breit.
Dieses Maß legt die Länge des Bothy Tents fest. 1,6 m
breiten Stoff findet man auch ab und an. Das ist ebenfalls
möglich und ergebt eine etwas komfortablere Liegelänge im
Zeltmodus.
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Das wäre der Zuschnitt
für das Firstpanel. Die Verlängerung von 35 cm wird
seitlich an das Dachpanel angenäht und bildet an den Enden
einen kleinen Boden auf dem man sitzen kann ohne daß der
Hintern naß wird.
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In den gezeigten
Abmessungen bekommt man eine Familie mit zwei Erwachsenen
und zwei kleinen Kindern unter. Zwei Erwachsene alleine
bekommen locker noch ihre Wanderrucksäcke mit rein und ein
Erwachsener kann, wenn man das Bothy Tent mit zwei
Wanderstöcken aufbaut, sogar liegend unterkommen wenn man
diagonal liegt. Die Zeltfunktion wird für die Nutzung die
Ausnahme sein, deshalb habe ich mir, um das Gewicht
niedrig zu halten, aufwändige Verstärkungspatches an den
acht Abspannpunkten geschenkt. Auf Gesichtshöhe habe ich
auf jeder Seite je einen Tütenlüfter angebracht. Dann kann
man auch mal rausgucken und die Lage checken. Einer der
Tütenlüfter hat an der Basis einen zweiten Schnürzug und
kann so als Packbeutel für das Bothy Tent genutzt werden.
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Das Ganze wiegt knapp
300 gr. Ich habe Silnylon mit einem Flächengewicht von 45
gr./m² benutzt. Einer der Tütenlüfter hat an seiner Basis
einen zweiten Schnürzug und dient so als Packbeutel.
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Hier noch ein Paar
Fotos. Die Abspannpunkte sind nicht verstärkt um das
Gewicht niedrig zu halten. Bei Wind in Sturmstärke benutzt
man das Ding besser als Bothy Bag ohne Heringe und
Gestänge. Alleine habe ich (187 cm Körpergröße), Platz um
mit leicht angewinkelten Beinen im Zelt liegen zu können.
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Seitansicht: Man kann
die 30 cm tiefen Bodenpanele an den Stirnseiten erahnen.
Statt Heringen kann man auch Steine in die Ecken
platzieren. |

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Hier noch eine Aufnahme
mit insgesamt vier Personen im Zelt. Zwei Erwachsene und
zwei Kindergartenkinder. Letztere hatten noch ausrechend
Platz herum zu laufen und den Großen über die Beine zu
klettern. Das Zelt hat übrigens keinen richtigen Eingang.
Um rein zu kommen macht man eine der Ecken von der
Bodenfixierung ab und hebt sie hoch. Der Einfachheit
halber habe ich an der Eingangsecke einen Stein reingelegt
und keinen Hering verwendet.
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